Wing Tzun

  • Eine realistische Selbstverteidigung
  • Von einer Frau gegen körperlich stärkere Gegner erfunden
  • Kampf- und Bewegungskunst
  • Weiche, nachgiebige und passiv ausgeführte Verteidigungsreaktionen
  • Ein traditionelles chinesisches System
  • Entspannend, ausgleichend und Gesundheitsfördernd
  • Einzigartige Schulungsmethodik
  • Durch die Ökonomie der Bewegung maximale Effektivität mit minimalem Aufwand
  • Freude an der Bewegung
  • Knallharte und ansatzlose Folgetechniken
  • Gibt Selbstsicherheit durch mehr Selbstvertrauen

Selbstverteidigung sollte schnell und leicht zu erlernen sein und über einen längeren Zeitraum, aufbauend d.h. mit System stattfinden. Es muss für jeden Menschen anwendbar sein; unabhängig von seiner Körpergröße, Kraft, Ausdauer, dem Geschlecht, der Flexibilität oder einem psychischen Ausnahmezustand wie Angst oder Aggression.

Es muss im Freien, bei jedem Wetter und mit jeder Art von Kleidung und Schuhwerk anwendbar sein und nicht nur im Dojo auf der Matte. Das Training sollte alle möglichen Kampfdistanzen (vom Tritt bis zu Bodenkampf) aber auch den Umgang und die Abwehr von herkömmlichen und provisorischen Waffen beinhalten. Schlussendlich sollte auch der psychologische und rechtliche Aspekt (Angstreaktion und Notwehrrecht) einer Selbstverteidigungssituation nicht ausser Acht gelassen werden.

WING TZUN ist ein komplettes Kampfkunstsystem und keine Ansammlung von vielen einzelnen Techniken. WING TZUN folgt der Strategie der aggressiven Vorwärtsverteidigung. (Lateinisch: "aggredisto" jemandem zu nahe kommen) Erlaubt ist was funktioniert und in der Realität die Gefahrensituation so schnell wie möglich beendet. Es wird auf Funktionalität wert gelegt und nicht auf Ästhetik. Mit EBMAS haben Sie ein komplettes System, das alle diese Anforderungen erfüllt.

Formen

"Formen" sind grundlegende, natürliche, traditionelle Bewegungsabfolgen. Sie tragen zur Entspannung und zum Wohlergehen bei, dehnen die Muskulatur und bereiten uns auf das bevorstehende Training vor. Im Wing Tzun gibt es mehrere Waffenlose und zwei Waffenformen die den entsprechenden Schülerprogrammen vermittelt werden. Selbstverständlich gehören die realistischen Anwendungen für diese Formen ebenfalls zum regulären Training.

Chi Sao (Klebende Arme)

Wing Tzun ist eine von sehr wenigen Kampfkünsten, die durch die Übung der Tastreflexe gekennzeichnet ist. Chi Sao erlaubt dem Kämpfer taktil und nicht mehr ausschließlich optisch zu reagieren. Chi Sao Reflexe sind viel schneller als optisches Reagieren und erlauben einem Wing Tzun - Kämpfer sich sogar blind zu verteidigen, wenn er Körperkontakt zum Gegner hergestellt hat. Chi Sao ist der Leim, der einzelne Bewegungen fließend verbindet, die nicht vorbestimmt sind. Ohne Chi Sao würde Wing Tzun nur aus einer Ansammlung von einzelnen Techniken oder toten Bewegungsmustern bestehen. Daher ist Chi Sao die wirkliche Seele des WING TZUN!

Lat Sao (Sparring-Übungen)

Das Ziel von WING TZUN ist es, Kampffähigkeit zu entwickeln. Im Lat Sao (was ¨Freier Kampf¨ bedeutet) lernt der WING TZUN Schüler sich angstfrei einem Kampf ¨eins gegen eins¨ zu stellen. Er kann sein Können in zyklischen Abläufen überprüfen und das ohne Furcht seinen Partner zu verletzen. Somit ist Lat Sao ein wichtiger und motivierender Bestandteil des WING TZUN. Es ist nicht nur ein ausgeklügeltes Kampfkunstsystem, sondern auch eine intelligente Art und Weise zu lernen. Mit regelmäßigem Training und Verbesserung der Körperkontrolle kann das Lat Sao immer freier werden und so zu einer kontrollierten Sparringsübung werden, die dem Schüler die Möglichkeit gibt seine Techniken zu verbessern und auszuprobieren.

Ausdauer-, Konditions- und Kraftübungen

Wing Tzun ist ein sogenannter ¨weicher Stil¨. Grundsätzlich versuchen wir unser System möglichst ohne großen Kraftaufwand auszuüben. Trotzdem ist das Training an Schlagpölstern, Handpratzen und Wand/Sandsäcken ein Bestandteil vom regulären Unterricht. Wir erhöhen dadurch nicht nur die persönliche Leistungsfähigkeit, Fitness und Ausdauer. Es verbessert unsere Körperkoordination, wir schulen unser Auge und entwickeln dabei mehr Kampfgeist. Handpratzen- und Schlagpolstertraining schärft unsere Waffen und zeigt wie die Techniken unter Druck funktionieren.